Staatenlos, rechtlos?

 

Der Fall der staatenlosen Familie Codreanu

Am 10. März 2003 wurde die aus Rumänien stammende, staatenlose Familie Codreanu aus Deutschland abgeschoben. Zuvor haten sie 13 Jahre lang in Deutschland gelebt, die meiste Zeit davon in Koblenz. Fast zwei Jahre verbrachte die Familie im Transitbereich des Bukarester Flughafens Otopeni, ehe sie am 24. januar 2005 von der rumänischen Polizei gewaltsam von dort vertrieben wurde. Seither lebt sie ohne legalen Aufenthaltstitel unter prekären Bedingungen in der rumänischen Hauptstadt. Ihre Forderung nach Wiedereinreise nach Deutschalnd ist nach wie vor aktuell.

Das Kölner Netzwerk “kein mensch ist illegal” hat – im Rahmen seiner Möglichkeiten – die Familie immer wieder unterstützt.

Wir möchten die Öffentlichkeit auf die dramatische Lage der staatenlosen Familie Codreanu aufmerksam machen, die gegen ihren Willen illegal auf rumänisches Territorium gebracht wurde und von den Behörden mit verschiedensten Mitteln dazu genötigt werden soll, zu unterschreiben, dass sie “freiwillig” eingereist sei und nun Aufenthalt oder die rumänische Staatsangehörigkeit beantrage.

Obwohl die Familie seit dem 10.03.2003 gezwungen ist unter unmenschlichen (sogar lebensbedrohlichen) Bedingungen zu leben, lehnt sie es kategorisch ab, juristische Beziehungen zum rumänischen Staat aufzunehmen und kämpft stattdessen auf juristischem Wege für ihre Rückkehr nach Deutschland. 
Dafür braucht die Familie aber Unterstützung. Vielleicht auch Ihre …

Weitere aktuelle Informationen finden Sie auf der eigenen Hompepage der Familie: 
www.codreanu.de.tf

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