plakatausstellung "kein mensch ist illegal"

Stand: 10.04.2015

Das Kölner Netzwerk kein mensch ist illegal hat 2006 einen Wettbewerb um ein Plakat ausgeschrieben.
Ziel: „auf die miserablen Lebensbedingungen von illegalisierten Menschen aufmerksam machen“ und zu alltäglicher gesellschaftlicher Solidarität mit Menschen ohne Papiere auffordern.
111 KünstlerInnen reichten insgesamt 199 Entwürfe ein, die in sehr unterschiedlicher Weise das Thema aufgreifen. Die Palette reicht vom Textplakat über Fotos, die stilisierte grafische Darstellung bis zur Kinderzeichnung.

27.04.-21.05.2015 - Köln - Universität zu Köln, Albertus Magnus-Platz
15.-19.06.2015 - Düsseldorf - Aula - Heinrich-Hertz-Berufskolleg, Redinghovenstr. 16

Wer Interesse daran hat, die Wanderausstellung an – möglichst einer breiten Öffentlichkeit zugänglichen Orten – zu zeigen, kann sich per mail an uns wenden.

AusleihbedingungenFlyer-Vorlage

Wir gehen davon aus, dass auch andere Initiativen, die sich für die Rechte von Menschen ohne Papiere einsetzen, Interesse an der Verwendung eines der hier gezeigten Beiträge haben werden.
Konkrete Anfragen in dieser Richtung leiten wir gerne an die KünstlerInnen weiter, um so den direkten Kontakt zu ermöglichen.
Einfach per mail!


© Birgit Caspari (008)


© Sebastian Haustein (121) Ko-Autor Geschlossene Gesellschaft


© Malte Reinisch (029)
NO I.D. BUT A FACE.

Ausgezeichnete Plakatserien


© Nora Lohkamp (096, 097, 098)


© Tanay Oral (158A … H)

Sonderpreis für einen zehnjährigen Teilnehmer


© Noah Grünewald (018)

Ausstellungseröffnung und Auszeichung der TeilnehmerInnen am 4.2.07
Köln International School of Design
von links nach rechts: Malte Reinisch, Sebastian Haustein, Nora Lohkamp, Birgit Caspari

 


© Gesche Ahlers (011)


© Shida Ardehali (169)


© Kathrin Armbrust (170A)


© Kathrin Armbrust (170B)


© Anna Artmann (050)


© Michaela Bahrt (070)


© Michaela Bahrt (071)


© Alexander Balzien (064)
Am 19.Juni wurden bei einer Routinekontrolle in einem Kühltransporter die Leichen von
58 chinesischen Flüchtlingen gefunden. Die 54 Männer und vier Frauen sollten von einer
Schlepperbande als illegale Einwanderer ins Land geschmuggelt werden.
Nur zwei Männer haben die vier Monate lange Reise überlebt.


© Alexander Balzien (065)


© Selket Bendereit (069)


© Till Beutling (140)


© Peter Blaski (157)


© Christian Bramsiepe (145)
... wenn sie als Papierloser
in Deutschland leben. Sie können sich nicht offen gegen Mietwucher, Gewalt, Lohnprellung oder
unmenschliche Arbeits- und Lebensbedingungen wehren. Beim Zugang zu ärztlicher Versorgung
oder Bildung gibt es große Schwierigkeiten, denn jeder Schritt an die Öffentlickeit bringt die Ge-
fahr mit sich, entdeckt und abgeschoben zu werden.


© Ricky Cahyana (134)


© Daniel Chun (079)


© Daniel Chun (080)


© David Conrad (081)


© David Conrad (82A)


© David Conrad (82B)


© David Conrad (82C)


© David Conrad (083)


© Franziska Dahlke (165)


© Natalie de Gregorio (056)


© Jan Derksen (087)


© Jan Derksen (088)


© Maichel Dutta (016)


© Peter Eilers (019)


© Sven Ellingen (138)


© Jana Elzenbeck (012)


© Caroline Enders (167)


© Caroline Enders (168)


© Thomas Erbe (139)
Nur in Ausnahmefällen können Kinder ohne Aufenthaltsstatus eine Schule besuchen.
Den Meisten Kindern, die „illegal“ hier leben, bleibt ein Schulbesuch verwehrt und
damit auch die Chance, wichtige Dinge zu lernen, die man für ein Leben in jeder
Gesellschaft benötigt. Ein Grund dafür ist die Angst der Eltern, der illegale Aufent-
halt der Familie könne über den Schulbesuch der Kinder entdeckt und der Ausländerbe-
hörde gemeldet werden.


© Niels Flemm (144)


© Benjamin Franken (006)


© Benjamin Franken (007)


© Erica Gorochow (125)


© Manuela Greipel (163)


© Frauke Edda Groner (010)


© Lena Gruschka (015)
Wahnsinn bei Individuen ist selten – doch in Epochen, Nationen und Staaten die Regel.


© Martin Härtlein (063)


© Alexander Hartmann (074)


© Oliver Harvey (061)


© Oliver Harvey (062)


© Jenny Hasselbach (116) Ko-Autorin Geschlossene Gesellschaft
In Deutschland leben annähernd eine Million Menschen ohne Papiere und damit ohne Rechte!
Sie gelten als Illegale und existieren offiziell nicht.


© Jenny Hasselbach (117)
In Deutschland leben annähernd eine Million Menschen ohne Papiere und damit ohne Rechte!
Sie gelten als Illegale und existieren offiziell nicht.


© Sebastian Haustein (122)


© Sebastian Haustein (123)


© Alexandra Helmgens (001)


© Alexandra Helmgens (002)


© Maria Herzog (155)


© Maria Herzog (156)


© Felix Heydorn (084)


© Yvonne Jürgensen (105)


© Anna Kalesse (089)
Bis zu 1 Million Menschen leben ohne Papiere in Deutschland.
Eine Schwangerschaft ist für sie ein Risiko, denn sie bringt die Gefahr mit sich,
entdeckt und abgeschoben zu werden.
Sollten Menschenrechte nicht für alle gelten?
www.kmii-koeln.de


© Anna Kalesse (090)
Bis zu 1 Million Menschen leben ohne Papiere in Deutschland.
Ein Arzttermin ist für sie undenkbar, denn er bringt die Gefahr mit sich,
entdeckt und abgeschoben zu werden.
Sollten Menschenrechte nicht für alle gelten?
www.kmii-koeln.de


© Anna Kalesse (091)
Bis zu 1 Million Menschen leben ohne Papiere in Deutschland.
Ein Schulbesuch ihrer Kinder ist für sie oft undenkbar, denn er bringt die Gefahr mit sich,
entdeckt und abgeschoben zu werden.
Sollten Menschenrechte nicht für alle gelten?
www.kmii-koeln.de


© Victor Kassis (031)


© Christine Kessel (030)


© Marco Kirmse (124)


© Marco Kirmse (049)


© Nico Kläber (130)
Jedes Jahr werden in Deutschland unzählige Kinder von Müttern geboren,
die sich illegal in Deutschland aufhalten. Sie bekommen keine Geburtsurkunde
und sind somit staatenlos.
Diese Kinder haben keine Rechte, keinen offiziellen Zugang zu Bildung oder
ärztlicher Versorgung.
Helfen Sie uns, etwas dagegen zu tun.
www.kmii-koeln.de


© Anne-Katrin Koch (072)


© Christoph Köhler (053)


© Christoph Köhler (054)


© Christoph Köhler (055)


© Nora Korn (057)


© Elisabeth Krafft (009)


© Johannes Kramer (013)


© Johannes Kramer (014)


© Anne Krause (073)


© Eva Kroder (142)


© Eva Kroder (143)


© Juliana Kromberg (044)


© Friederike Kühne (114) Ko-Autorin Geschlossene Gesellschaft
Text


© Friederike Kühne (115)
LANDWIRTSCHAFT ALTENPFLEGE SEXINDUSTRIE REINIGUNGSGEWERBE BAUGEWERBE
Menschen ohne gültige Aufenthaltserlaubnis arbeiten hauptsächlich in diesen
Zweigen der deutschen Wirtschaft.
Mit der Verrichtung mühsamer, gefährlicher und oft unzumutbarer Arbeit sind
sie schutz- und rechtlos der Willkür ihrer Schwarzarbeitgeber ausgesetzt.
www.kmii-koeln.de


© Selcuk Kunt (034)


© Selcuk Kunt (035)


© Sebastian Laas (135)


© Sebastian Laas (136)
Die Angst vor Folter oder der Wunsch nach einer besseren
Lebensqualität sind nur zwei Gründe für die Flucht in ein
europäisches Land. Für Flüchtende ohne ein offizielles
Bleiberecht bleibt die europäische Staatsbürgerschaft
allerdings nur eine Sehnsucht nach dem Leben voll Hoffnung,
Ruhe und Sicherheit.


© Yvonne Langenkamp (101)


© Sebastian Leifeld (137)


© Alexander Leu (046)


© Alexander Leu (047)


© Alexander Leu (048)


© Janin Liermann (045)


© Nora Lohkamp (095)


© Marc Luig (017)


© Sebastian Meyer-Köring (025)


© Patrick Molnar (059)


© Patrick Molnar (060)


© Nina Monssen (131)
Stellen Sie sich vor, Sie sind schwanger in einem fremden Land und wissen nicht, wohin.
Die Geschichte ist bekannt.
Aber auch heute leben Menschen unter uns, in deren Leben es an den elementarsten Dingen mangelt.
In Deutschland leben bis zu 1 Million Menschen, die ohne gültige Papiere,
oftmals ohne Wohnraum, Arbeit, Ausbildungsmöglichkeit und medizinische Versorgung auskommen müssen.
Helfen Sie uns, diese Zustände zu verändern.
www.kmii-koeln.de


© Angelika Mühlegger (058)


© Sergej Nejman (026)


© Tanay Oral / Alexander Müller (166A)
Ausreiszentrum Engelsberg, Oberbayern.
Foto: res publica


© Tanay Oral / Alexander Müller (166B)
Das erste bayerische Abschiebelager in Fürth. Gegründet: September 2002.
Foto: res publica


© Tanay Oral / Alexander Müller (166C)
ZASt und Ausreiszenrum Halberstadt, Sachsen-Anhalt.
Foto: no Lager


© Juliane Perthen (164)


© Nadine Pfeifer (040)


© Marion Pinard (118) Ko-Autorin Geschlossene Gesellschaft


© Marion Pinard (119)


© Marion Pinard (120)


© Andreas Pirot (041)


© Andreas Pirot (042)


© Carola Plappert (043)
Und die einen sind im Dunkeln
Und die andern sind im Licht,
Und man sieht die im Lichte
die im Dunkeln sieht man nicht.
B. Brecht


© Oliver Preuss (132A)


© Oliver Preuss (132B)


© Oliver Preuss (132C)


© Oliver Preuss (132D)


© Oliver Preuss (133)


© Heiko Rafflenbeul (85A)
130 000 000 Zellen im Auge nehmen täglich Dunkelheit und Armut wahr
1 Unterschrift, die alles ändern könnte


© Heiko Rafflenbeul (85B)
144000 Herzschläge pro Tag in der Angst entdeckt zu werden
1 Unterschrift, die alles ändern könnte


© Heiko Rafflenbeul (85C)
5000 Sinneskörperchen spüren auf einem cm² Haut ein Leben, das keiner leben will
1 Unterschrift, die alles ändern könnte


© Heiko Rafflenbeul (85D)
600 Muskeln, die sich nicht in einem Sportverein austoben dürfen
1 Unterschrift, die alles ändern könnte


© Heiko Rafflenbeul (85E)
0 Mensch ist illegal
1 Unterschrift, die alles ändern könnte


© Heiko Rafflenbeul (86A)


© Heiko Rafflenbeul (86B)


© Heiko Rafflenbeul (86C)


© Heiko Rafflenbeul (86D)


© Tobias Rehn (149)


© Tobias Rehn (150)


© Ingo Reinheimer (028)


© Bastian Renner (106) Ko-Autor Geschlossene Gesellschaft


© Bastian Renner (107)
Text


© Bastian Renner (108)


© Karin Richert / Hans-Dieter Hey (024)


© Fabricio Rosa Marques (126A)


© Fabricio Rosa Marques (126B)


© Fabricio Rosa Marques (127)


© Victoria Rozhyna (102A)
„Das Unbegreifliche“ Geschwister, 13 und 15 Jahre, aus dem Kosovo
„Ich wünsche mir einen Wald mit Apfelbaum“,
Refugio Kunstwerkstatt für Flüchtlingskinder www.grenzenlos-frei.de


© Victoria Rozhyna (102B)
Refugio Kunstwerkstatt für Flüchtlingskinder www.grenzenlos-frei.de


© Annika Sauerborn (052)


© Felix Schmidt (128)


© Felix Schmidt (129A)


© Felix Schmidt (129B)


© Felix Schmidt (129C)


© Karen Schmidt (036)


© Karen Schmidt (039)


© Stephan Schmidt (066)


© Andreas Schröder (037)


© Andreas Schröder (038)


© Lea Schwierz (093)


© Lea Schwierz (094)


© Franziska Stübgen (109) Ko-Autorin Geschlossene Gesellschaft


© Franziska Stübgen (110A, 110B)
Vorder- und Rückseite separat
Text Vorderseite
Text Rückseite


© Franziska Stübgen (111)


© Franziska Stübgen (112)


© Franziska Stübgen (113)


© Roman Terpitz / Arne Sänger (146)


© Tilla Theiß (160)


© Tilla Theiß (161)


© Tilla Theiß (162)


© Kolja Thomas (092)


© Martha Trojnarski (100)


© Martha Trojnarski (099)


© Andreas Utsch (003)


© Andreas Utsch (004)


© Andreas Utsch (005)


© Andreas Utsch (075)


© Andreas Utsch (076)


© Andreas Utsch (077)


© Andreas Utsch (078)


© Irina Vidiborskaia (032)


© Irina Vidiborskaia (033)


© Meike Vieth (051)


© Evelyn Wangui Gichuhi (159A)


© Evelyn Wangui Gichuhi (159B)


© Evelyn Wangui Gichuhi (159C)


© Weisu Huang (067) Ko-Autor Geschlossene Gesellschaft


© Weisu Huang (068)


© Weiyi Yang (141)


© Stephan Wissner (027)


© Katharina Wittmann (153)
Suche gesunden Bauarbeiter mit Durchhaltevermögen
Bei Beschwerden über unzulängliche Lebens- und Arbeitsbedingungen
nimmt sich ihr Arbeitgeber die Freiheit, Meldung zu machen bei der
zuständigen Einwanderungsbehörde.


© Katharina Wittmann (154)
Suche liebevolle Pflegekraft für meine 80-jährige Mutter
Bei Beschwerden über unzulängliche Lebens- und Arbeitsbedingungen
nimmt sich ihr Arbeitgeber die Freiheit, Meldung zu machen bei der
zuständigen Einwanderungsbehörde.


© Philipp Wix (020)


© Philipp Wix (021)


© Philipp Wix (022)


© Philipp Wix (023)


© Carolin Wohltmann (152)


© Xie Yi / Jiang Liang / Zou Peng (148)


© Yang Li (103)


© Yang Li (104)


© Maxim Zaharov (147)


© Yushu Zopf (151)

Allemand