Filme gegen Rassismus

Alle Filme beginnen um 20:30 Uhr. Anschließend bietet sich die Möglichkeit zu Austausch bei leckeren Heiß- / Kaltgetränken in der beheizten Sunshinebar.
Mittwochs Wagenplatz “Wem gehört die Welt”, Krefelder Str. 107 (Nähe S/U-Bahn Hansaring)

Mi, 14.01.09 “Schattenmenschen – Illegal in Deutschland” (30 min, 2006)
Schätzungsweise eine Million Menschen lebt ohne gültige Papiere in Deutschland. Der Film begleitet drei von ihnen durch den Alltag. So verschieden die Schicksale sind – eines ist allen gemeinsam: die ständige Angst vor der Abschiebung und die Ungewissheit ihrer Zukunft.
Film von Julia Beerhold, Carsten Linder, gesendet bei Cosmo TV, 2007

Mi, 28.01.09 “Zusammenprall der Zivilisationen” Vorkommnisse in Melilla (Spanien) im Jahr 2005 (35 min)
An der marokkanischen Mittelmeerküste liegt die spanische Exklave Melilla. Sie ist umgeben von hohen Zäunen. Von August bis Oktober 2005 haben Hunderte Flüchtlinge versucht, mit selbstgebauten Leitern die drei bis sechs Meter hohen Zäune zu überwinden. Mindestens 14 Menschen kamen dabei durch Stürze oder getötet von Schüssen oder Schlägen der Grenzer ums Leben. Viele wurden ohne Anhörungsverfahren illegal nach Marokko zurückgeschoben. Die spanische Menschenrechtsorganisation Prodein hat Misshandlungen und illegale Abschiebungen mit diesem Film dokumentiert.

Mi, 04.02.09 “Abschiebung im Morgengrauen” – Alltag in der Ausländerbehörde (46 min, 2005)
Sowohl verschiedene Einzelschicksale als auch die Wirren der Bürokratie werden in der Dokumentation von Michael Richter eindringlich und authentisch beschrieben, wobei Abgeschobene und Abschieber zur Sprache kommen.
Besonders beleuchtet wird das Leben von Menschen, die ohne sicheren Aufenthaltstitel in Deutschland leben. Eine Dokumentation über den ganz alltäglichen Wahnsinn einer Hamburger Ausländerbehörde.
Ausgezeichnet mit dem Grimme-Preis 2006 und dem ARD-Medienpreis Civis