Buch "Geschlossene Gesellschaft"

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Sebastian Haustein, Friederike Kühne, Bastian Renner, Anna Berkenbusch (Hg.), Halle, 2008

Ein Buchprojekt des Studiengangs Kommunikationsdesign Design der Hochschule für Kunst und Design, Burg Giebichenstein in Halle für das Kölner Netzwerk kein mensch ist illegal, gefördert von Sappi Europe im Rahmen des Ideas that Matter-Wettbewerbs 2007

150 Seiten in japanischer Bindung, versteckte Innenseiten mit Perforation, geklebte Broschur, Hardcover mit beidseitig bedrucktem Schutzumschlag, Format 20×27 cm

Herausgegeben von Sebastian Haustein, Friederike Kühne, Bastian Renner, Anna Berkenbusch für kein mensch ist illegal

ISBN 978-3-86019-064-7

Informationen und Bestellung (5 Euro Schutzgebühr): LEIDER VERGRIFFEN !
Restexemplare noch bei kein mensch ist illegal im Allerweltshaus in Köln erhältlich. (02.10.2011)

Illegale Migration: Was bedeutet das?
Eine Sammlung von Texten zum Thema, aus unterschiedlichen Blickwinkeln, gesammelt und für dieses Buch aufbereitet von jungen Designerinnen und Designern der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle.
In einem extra Kapitel werden Gestalter, Regisseure sowie Künstlerinnen und Künstler vorgestellt, die sich mit sozialkritischen Projekten auseinandersetzen.

Betreut von Prof. Anna Berkenbusch und Manja Hellpap haben sich Jenny Hasselbach, Sebastian Haustein, Weisu Huang, Friederike Kühne, Marion Pinard, Bastian Renner und Franziska Stübgen mit dem Thema sans papiers auseinandergesetzt. Sans papiers – das sind Menschen, die vor Bürgerkrieg und Gewalt, politischer Verfolgung, Natur- und Hungerkatastrophen, Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit aus ihrer Heimat geflohen sind und nun ihr Glück in den Industriestaaten Europas, Australiens oder Amerikas suchen. Allein in Deutschland vermutet man mehr als eine Million Menschen, die ohne Papiere heimlich unter uns leben.

Die Ergebnisse ihrer ausführlichen Recherchen zum Thema haben die Studenten in einem 150 Seiten umfangreichen Buch mit dem Titel Geschlossene Gesellschaft zusammengefasst. Neben Begriffserläuterungen, Interviews mit Illegalisierten, philosophischen und rechtlichen Hintergründen beschäftigt sich ein Kapitel mit Gestalterinnen und Gestaltern, die sich im Bereich Design, Film und Kunst für die Menschenwürde einsetzen. Gestalterische Besonderheiten sind die japanische Bindung und ein beidseitig farbig gedruckter Schutzumschlag.