2000

deportation.class stop!

Aktionstage der Initiative KEIN MENSCH IST ILLEGAL gegen Abschiebungen durch die Lufthansa

Presseerklärung Köln, München, Frankfurt 22. Mai 2000

Folgenschwerer Zwischenfall an Bord von Lufthansamaschine

Erst am 13. März 2000 kam es an Bord der Lufthansamaschine LH 4115 von Paris nach Berlin zu einem folgenschweren Zwischenfall. Professor Dr. Klaus-Gerd Giesen von der Universität Leipzig wurde als Fluggast Zeuge, als sich ein afrikanischer Flüchtling verzweifelt gegen seine Abschiebung wehrte. Die Crew, berichtete der Hochschullehrer, habe die Gewaltanwendung durch französische Polizeibeamte tatenlos hingenommen, "obwohl das Opfer schrie und Passagiere protestierten". Erst als Giesen dem Kapitän rechtlich Schritte androhte, sei die Abschiebung abgebrochen worden.

Demonstration vor der Panzerfabrik Krauss-Maffai-Wegmann

"Wir sind hier weil ihr unser Land zerstört"

Kampagne gegen Geschäft mit Abschiebungen

Pressemitteilung
Kampagne gegen Geschäft mit Abschiebungen
Lufthansa in der Kritik

Wanderkirchenasyl Jahrestag 21.01.2000

Unter dem Motto - Warm anziehen in kalten Zeiten - und viel bewegen demonstrierte in Düsseldorf bei naßkaltem Wetter ein bunt gemischt bewegtes Häufchen. Die rund 400 Menschen aus kurdischen, kirchlichen, antirassistischen, internationalistischen und friedensbewegten Zusammenhängen protestierten mit Beginn des 3. Jahres Wanderkirchenasyl gegen die fortdauernd unerträgliche deutsch Asyl- und Türkeipolitik der Bundesrepublik mit den Forderungen
Bleiberecht für alle,
Abschiebestopp in den Folterstaat Türkei,

Yusuf Demir in die Türkei abgeschoben

Heute, am 11.01.00, ist Herr Yusuf Demir in die Türkei abgeschoben worden. Er war Teil einer größeren Gruppe von Flüchtlingen, die heute von Düsseldorf aus mit einem wöchentlichen Charterflug in die Türkei deportiert worden sind.

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